Sie nutzen bereits die Schnittstelle Amazon Pay V1 in Ihrem e-vendo Onlineshop? Dann ist es wichtig zu wissen, wie der Umstieg für Sie vorgehen muss. Hier eine Zusammenfassung der erforderlichen Steps:
Für die Nutzung der Amazon Pay-Funktionalitäten sind Shop-Templates ab der Version 8.0.22.0 sowie eine Datenbank ab der Version 585/9 erforderlich.
Die Geschäftsbedingungen von Amazon legen für Amazon Pay fest, dass dieser Dienst nur in Shops mit →eigenem SSL-Zertifikat verwendet werden kann.
Als Shopbetreiber benötigen Sie ein aktives Amazon-Geschäftskonto.
Wenn Sie aktuell den Umstieg von V1 zu V2 einrichten, dann können Sie dieses Kapitel überspringen. Wenn Sie Amazon Pay vollständig neu einrichten, dann ist dieses Kapitel bitte abzuarbeiten.
Wenn Sie aktuell den Umstieg von V1 zu V2 einrichten, dann können Sie dieses Kapitel überspringen. Wenn Sie Amazon Pay vollständig neu einrichten, dann ist dieses Kapitel bitte abzuarbeiten.
Wenn Sie aktuell den Umstieg von V1 zu V2 einrichten, dann nutzen Sie Ihren bestehenden Marktplatz-Account für "Amazon Pay" und erweitern diesen um die Public Key ID und Private Key. Die anderen Einstellungen lassen sie wie bisher. Wenn Sie Amazon Pay vollständig neu einrichten, dann ist dieses Kapitel bitte vollständig abzuarbeiten.
Wenn Sie aktuell den Umstieg von V1 zu V2 einrichten oder wenn Amazon Pay vollständig einrichten, in beiden Fällen!, ist dieses Kapitel bitte abzuarbeiten.
Wenn Sie aktuell den Umstieg von V1 zu V2 oder Sie Amazon Pay vollständig einrichten, in beiden Fällen also!, ist dieses Kapitel bitte abzuarbeiten.
Wenn so konfiguriert, dann erhält der Käufer bereits in der Warenkorb-Seite und auch in der Login-Seite (innerhalb des Checkout-Prozesses) die Möglichkeit, sein Amazon-Konto für das Login und Zahlung zu nutzen. Wählt er dies, so wird er im nächsten Schritt die Lieferadresse und das Zahlungsmittel aus seinem Amazon-Konto auswählen und gelangt anschließend direkt auf die Prüfen-Seite im Checkout-Prozess. Von hier aus kann er direkt über den Button "Zahlungspflichtig bestellen" den Kauf auslösen. Damit wird er noch einmal kurz zu Amazon Pay geleitet und muss ggf. noch eine sicherheitstechnische Bestätigung (je nach dem von ihm gewählten Zahlungsmittel) ausführen. Schickt Amazon Pay den Käufer mit Erfolg zum Shop zurück, so quittiert der Shop diese Rückkehr an Amazon Pay und trägt den Auftrag in Ihr System ein.
Es kann in Abhängigkeit von Einstellungen in Ihrem Onlineshop durchaus Situationen geben, wo der Käufer auf die Kundendatenseite umgeleitet werden muss, weil evtl. wichtige Daten fehlen. Die Felder werden dann, soweit möglich, schon vorgefüllt, so dass nur die fehlenden Angaben ergänzt werden müssen.
In der Prüfen-Seite wird auch schon direkt die Liefer- und die Rechnungsadresse so ausgewiesen, wie der Shop sie von Amazon Pay als Information erhalten hat. Der Käufer kann also direkt prüfen, ob seine Daten korrekt ankommen. Wenn das aus seiner Sicht nicht so ist, so kann er auf die Kundendatenseite wechseln und seine Daten anpassen. Der Käufer hat auch die Möglichkeit, die von ihm gewählte bei Amazon Pay Lieferadresse und das von ihm bei Amazon Pay gewählte Zahlungsmittel zu ändern.
Angemeldete Käufer können Amazon Pay dann in der Zahlartauswahl-Seite auswählen. Sie erhalten dann in der Prüfen-Seite statt des Buttons "Zahlungspflichtig bestellen" den Amazon Pay Button. Mit Klick auf diesen werden sie zu Amazon Pay weitergeleitet, wählen dort ihr Zahlungsmittel aus und bestätigen mit Klick auf "Jetzt bezahlen" den Kauf. Schickt Amazon Pay den Käufer mit Erfolg zum Shop zurück, so quittiert der Shop diese Rückkehr an Amazon Pay und trägt den Auftrag in Ihr System ein.
Der Ablauf in der Warenwirtschaft ist wie für einen normalen Auftrag. Sie sollten über Amazon Pay das Geld bereits vorliegen haben, also können Sie liefern.
Berücksichtigen Sie, dass, wenn Sie nicht oder weniger liefern oder Ware retouniert wird, Sie die Rückerstattung über das Amazon Pay Backend manuell durchführen müssen.
Der Checkout-Prozess findet dabei weiterhin im Shop statt, wird dabei allerdings von einem Amazon-Widget unterstützt. Eine Weiterleitung auf externe Seiten findet somit im Wesentlichen nicht merkbar statt.
Nachdem der Kunde einen Artikel in den Warenkorb gelegt hat, wird im Warenkorb der Button "bezahlen mit Amazon" angezeigt. Ein Klick auf diesen lädt ein Widget nach, über welches sich der Kunde mit seinem Amazon-Konto einloggen kann. Der Checkout-Prozess findet anschließend in diesem Widget statt; der Shop wird dabei nicht verlassen. Dabei wählt der Kunde seine in Amazon vorhandenen Rechnungs- und Lieferanschriften sowie Zahlart aus.
Nach dem Abschluss der Bestellung wird der Beleg eingetragen und später von der Warenwirtschaft aus die Zahlung via Amazon Pay veranlasst.
Im nächsten Schritt muss ein Marktplatz-Account in der Account-Verwaltung spezifisch für Amazon Pay erstellt werden.
Wird ein neuer Marktplatz-Account erstellt, muss zuerst die →Filiale gewählt werden, bevor anschließend der Marktplatz Amazon Pay ausgesucht wird. Danach kann dem Account noch ein frei wählbarer Name zugewiesen werden.
Es erscheint das folgende Fenster:

Aktiviert den Testbetrieb. Dieser muss im Amazon-Händlerkonto aktiviert werden.
Die Amazon Pay-Sandbox ist ein von der Produktivumgebung separiertes System, sodass hierfür ein separater Account erstellt werden muss. Weitere Informationen sind in dieser Anleitung zu finden.
Die benötigten Kontodaten, also die Händler-ID sowie die Kontoinformationen für MWS (Marketplace Web Services), sind bei Amazon selbst einseh- und generierbar.
Wie die MWS-Kontoinformationen erstellt werden, beschreibt Amazon in diesem Artikel.
Der Abgleich zwischen e-vendo und Amazon Pay kann synchron (Haken gesetzt) oder asynchron (Haken nicht gesetzt) funkionieren:
An dieser Stelle können Texte für die Buchungsinformationen hinterlegt werden. Diese dürfen jeweils maximal 20 Zeichen lang sein.
Im Reiter Onlineshop können ClientID, Region und Währung definiert werden. Die ClientID ist eine ID, welche im Amazon-Händlerkonto angefragt werden kann und benötigt wird, um Amazon Pay nutzen zu können.
Hiermit kann der automatische Zahlungsabgleich mit Amazon aktiviert werden, um an Amazon eine mögliche Lieferung zu melden und die Zahlung in Auftrag zu geben, wodurch letztendlich der Beleg freigegeben wird.Der Ablauf ist dabei wie folgt:
Diese Option sorgt dafür, dass bei etwaig auftretenden Problemen mit dem Einziehen des Zahlungsbetrages der Kunde automatisch eine eMail als Information über den Vorfall erhält, um mit dem Händler das Problem zu beheben.
Der in der eMail verwendete Text kann in diesem Dialog definiert werden.
Zum Personalisieren des Textes können auch hier →Platzhalter verwendet werden.
Wichtig sind Einstellungen, die Sie direkt in Ihrem Amazon Account vornehmen müssen.
Zahlungssysteme
> Amazon Pay
> Informationen für die Einrichtung auf Ihrem Verkäufer-Amazon-Account
Folgen Sie der dort vorhandenen Anleitung sehr genau. Nur so kann eine korrekte Funktionsweise der Schnittstelle zu Amazon Pay sichergestellt werden.
Zahlungssysteme
> Amazon Pay
> Marktplatz-Account auswählen
noch der angelegte Marktplatz-Account dem Shop zugewiesen werden.
In der Warenkorb-Seite steht ein Button Bezahlen mit Amazon zur Verfügung.


Beginn des Checkouts
Die Folgeseite ist nun abhängig davon, ob im →Shop-Management die Optionen "Login mit Amazon" erlauben und/oder "Bezahlen mit Amazon" automatisiert auch "Login mit Amazon" gesetzt sind.
Sind beide Optionen deaktiviert, erscheint im Warenkorb die Login-Möglichkeit für Amazon. Es öffnet sich ein Popup mit der Amazon-Login-Seite, auf welcher sich der Kunde mit seinem Amazon-Konto einloggen kann.
Anschließend wird er zurück in den Shop geleitet, landet dann allerdings am Beginn des Checkouts. Hier kann er sich als Neukunde registrieren, sich mit seinem Shop-Account einloggen oder (sofern aktiviert) eine Gastbestellung durchführen.
Nun springt das Amazon-Widget ein und bietet dem Kunden sein Adressbuch, aus welchem er seine Rechnungsanschrift wählen kann.
Ist die Option "Bezahlen mit Amazon" automatisiert auch "Login mit Amazon" nicht gewählt, so erscheint im Warenkorb ebenfalls der Button Bezahlen mit Amazon.
Klickt der Kunde auf Zur Kasse gehen, erscheint die normale Login-Seite des Shops, in welcher sich der Kunde registrieren, sich mit seinem Shop-Account einloggen oder (sofern aktiviert) eine Gastbestellung durchführen kann.Zusätzlch erscheint der Button Login mit Amazon, welcher ebenfalls ein Popup öffnet, in welchem der Login-Dialog von Amazon erscheint. Loggt sich der Kunde hier ein, wird er im Shop zum Beginn des Checkouts geführt und kann im angezeigten Amazon-Widget seine Rechnungsanschrift wählen. Klickt der Kunde auf Bezahlen mit Amazon, öffnet sich direkt das Popup mit dem Login-Dialog von Amazon. Nach dem Login kann sich der Kunde entscheiden, ob er
Sind beide Optionen aktiv, wird der Anmeldeprozess aus dem Warenkorb heraus etwas beschleunigt:
Klickt der Kunde auf den Button zur Kasse gehen, erscheint wieder die Auswahl,
Bei allen Varianten, in denen der Käufer die Lieferadresse aus seinem Amazon-Account auswählt, kommt das Amazon-Widget zum Einsatz. Der Kunde kann hier auch weitere Lieferadressen anlegen. Bei der Bestätigung der Adresse prüft der Shop, ob die ausgewählte Lieferadresse in ein Land führt, welches vom Shop auch →beliefert wird (welches also für den Shop auch freigegeben ist).

Auswahl der Zahlungsart
Bei Nutzung von Amazon Pay muss der Käufer nun aus den möglichen Zahlarten seines Amazon Accounts auswählen. Dafür steht wiederum ein Amazon Widget zur Verfügung, was dem Käufer nur die Zahlarten aus seinem Account anbietet, die für diesen Kauf (Betrag, Währung, Lieferadresse) aus Amazon-Sicht genehmigt sind. Ggf. muss der Käufer hier noch eine weitere Zahlart anlegen, das wird ihm das Widget dann mitteilen und alles kann der Käufer über das Widget tun.

Auswahl der Versandart
Da der Shop nun das Land, in welches, bedingt durch die Auswahl der Amazon Lieferadresse, geliefert werden soll, kennt, kann er auch die passenden Versandarten anbieten. Im unteren Teil wird die Lieferadresse eingeblendet, in diesem Fall die Amazon Lieferadresse, realisiert über ein Amazon Widget.

Prüfen des Auftrags
Die Darstellung der Zahlart und der Lieferadresse erfolgt wieder über entsprechende Amazon Widgets.
Die Belege werden vom Onlineshop angelegt und erhalten erst einmal den Status, der in der Zahlart definiert ist.
Die Zahlung ist erst einmal nicht autorisiert.
Wenn die Ware vollständig lieferbar ist, kann die Autorisierung der Zahlung erfolgen.
Dafür muss eine entsprechende Meldung an Amazon erfolgen. Diese Meldung kann automatisch oder manuell erfolgen.
Dies kann im →Reiter Automatisierung des Marktplatz-Account für Amazon Pay aktiviert werden (s. oben)
Diese kann über Spezial 3 – Amazon Pay Autorisierung erfolgen.
Hierbei werden nur die Belege berücksichtigt, deren Ware vollständig lieferbar ist und die den Freigabestatus Beleg wartet auf externes Ereignis haben.
Sobald von Amazon die Rückmeldung kommt, dass die Zahlung autorisiert wurde, wird dies in den Transaktionsdaten der Zahlung im Beleg hinterlegt und der Beleg wird freigegeben.
Damit ist jetzt das Buchen von Rechnung und Warenausgang möglich.
Beim Buchen der Rechnung wird nochmals eine Meldung an amzon gesendet. Damit wird die Zahlung abgeschlossen. Der Betrag wird gebucht.
Alternativ zum oben genannten Prozess kann der Rechnungsbeleg auch manuell freigegeben werden und die Rechnung und der Warenausgang gebucht werden. In diesem Fall wird beim Buchen der Rechnung eine Anforderung für die Autorisierung des Betrages an Amazon gesendet. Erst nach erfolgter Autorisierung kann das Buchen der Rechnung fortgesetzt werden.
Amazon pay
Amazon Pay ist ein Zahlungsdienstleister, vergleichbar mit PayPal. Mit diesem Modul können sich Kunden mit ihrem Amazon-Konto im e-vendo-Shop einloggen und mit den Adressen- und Zahlungsinformationen aus dem Amazon-Kundenkonto bezahlen. Der Checkout-Prozess findet dabei weiterhin im Shop statt, wird dabei allerdings von einem Amazon-Widget unterstützt. Eine Weiterleitung auf externe Seiten findet somit nicht statt.
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